szmmctag

  • Same procedure...

    Zu Weihnachten gibt es bei uns immer eine große Auswahl an Speisen. Während mein Vater stets seine geliebte Bockwurst mit Rauchfleisch zubereitet, wird für meine Mutter und mich ein anderes Gericht gezaubert. Am liebsten essen wir nämlich in einer berühmten deutschen Fastfoodkette, doch auch wir sehen ein, dass wir zum Weihnachtsfest etwas anderes essen sollten. Einige Jahre lang wurde eine Pizza in den Ofen geworfen und verwöhnte unseren Gaumen.

    Immer wieder wurden wir dafür belächelt, doch jeder darf am Weihnachtsfest schließlich essen, was er möchte. Nun sind wir aber schon ein wenig gesünder geworden. Es gibt meistens Schinkennudeln. Diese sind einfach in der Zubereitung und schmecken uns beiden köstlich. So freuen wir uns jedes Jahr wieder auf den Heiligen Abend, denn unter dem Jahr gibt es vereinbarungsgemäß keine Schinkennudeln mehr. Das Gericht ist nur dem Weihnachtsfest vorbehalten, was die Freude zusätzlich steigert. Mein Vater schüttelt darüber nur den Kopf und kann gar nicht verstehen, dass jemand freiwillig auf das fettige Rauchfleisch verzichten will. Schinkennudeln seien doch kein richtiges Essen meint er immer. Uns schmeckts trotzdem!

  • Welche Computer-Zeitschriften abonniert ihr?

    Die Frage „Welche Computerzeitschriften abonniert ihr?“ kann jeder für sich gut beantworten, doch eine allgemeine Gültigkeit haben die Antworten durch die Zielgruppenorientierung nicht.

    So langsam habe ich es satt, im Handel immer pünktlich auf der Matte stehen zu müssen, wenn ich meine Lieblingszeitschriften haben möchte. Deshalb bin ich am Überlegen, ob nicht an einigen Stellen ein Abonnement Sinn machen würde. Bei der letzten WLAN-Party habe ich meinen Freunden deshalb mal die Frage gestellt „Welche Computer-Zeitschriften abonniert ihr?“.

    Wirklich schlauer bin ich aus den Antworten nicht geworden, denn da kam ein buntes Sammelsurium zusammen. Das liegt scheinbar daran, dass alle andere Schwerpunkte setzen. Der Eine möchte Tipps rund um die neuesten Games haben und sie am liebsten gleich von der mitgelieferten CD aus ausprobieren.
    Der Nächste will wissen, wie er sein vorhandenes System optimieren kann, weil er nicht das Geld hat, sich einen neuen Computer kaufen zu können.
    Der Dritte wieder bevorzugt die Zeitschriften, aus denen er Tipps bekommt, wie er sein System gut gegen Viren schützen kann, weil er besonders viel im Internet recherchiert und chattet.
    Der Vierte wieder bezieht die Computerzeitungen deshalb, weil er aus reinem Spaß an der Freude noch einen alten C64 oder Atari zu Hause stehen hat und dort immer mal gute Software oder kleine Spiele veröffentlicht werden.
    Und wieder ein Anderer möchte immer up to date bei den neusten technischen Trends bleiben, die es rund um die Computertechnik gibt. Und deshalb stand ich da und war genauso ratlos wie zuvor.

    Nur Eines war klar geworden: Bei der Auswahl der Art der Computermagazine kommt es immer auf die konkrete Interessenslage an. Und einen guten Tipp hatte ich auf jeden Fall bekommen. Der kam von Jürgen und lautete, dass ich mir doch erst mal über einen Lesezirkel und die Leihe von verschiedenen Magazinen einen Überblick über die Palette der verfügbaren PC-Magazine verschaffen solle. Das wäre preislich sehr günstig und später könnte ich mich dann entscheiden, welche der Magazine ich dann wirklich auf Dauer kaufen würde. Stimmt, das ist echt eine gute Idee!

    Ein Lesezirkel aus Hamburg ist zum Beispiel Leserkreis Daheim.

  • Mein Tag

    Mein Tag? Wie immer? Was für ein banales Statement. Das ist so ähnlich, wie wenn sich zwei Nachbarn treffen mit der Begrüßung: "Sieht nach Regen aus." - In Wahrheit ist jeder Tag anders, was aber am wichtigsten ist: Jeder Tag des eigenen Lebens ist ein wenig kürzer als der vorhergegangene. Nicht viel kürzer. Exakt um den Teil zum Verhältnis aller vorherigen Tage des Lebens. Wenn Sie 40 Jahre alt sind, war Ihr heutiger Tag um ein 14.610-tel kürzer als der Tag zuvor.

    Carpe diem

    schrieb deshalb Horaz etwa um das Jahr 0 auf Lateinisch in eine Ode, und er meinte es nicht hedonistisch, wie fälschlich oft vermutet (und praktiziert) wird, sondern im Sinne der Erkenntnisfindung nach Epikur. Damit könnte der vergangene Tag am ehesten beschrieben werden: Was für neue Erkenntnisse wurden eigentlich gewonnen? Sind wir ein wenig, nur ein 14.610-tel mal klüger geworden? Das wäre doch etwas! Denn in Wahrheit läuft im Leben alles auf Erkenntnis hinaus. Lebenslänglich ringen wir um Wahrheit, glücklich die, welche sie auch an einem einzigen Tag, und sei es noch so bruchstückhaft, gefunden haben.

  • Bubbles daddeln

    Ich bin beruflich bedingt oft in Eile und habe kaum Zeit, um einmal eine Erholungspause einzulegen. Der Haushalt erledigt sich leider auch nicht von selbst. Dann entdeckte ich während einer Recherche für meinen Arbeitgeber das Spiel "Bubbles" und habe angefangen, es zu spielen. Ich konnte mich dem Spiel gar nicht mehr entziehen und mir fiel auf, dass sich meine Sitzhaltung auf dem Bürostuhl lockerte. Ich konnte mich tatsächlich entspannen und meine Gedanken während des Spiels neu ordnen. Das tat mir so gut, dass ich mir seitdem auch zu Hause die Zeit zum "Bubbles spielen" nehme.

    Ich wohne seit etwa zwei Jahren in Nordrhein-Westfalen und kann meine Familie daher nicht besonders oft besuchen, da die Distanz sehr groß ist. Ich telefoniere aber fast jeden Tag mit meiner Mutter und erwähnt irgendwann einmal beiläufig, dass ich meine Ruhe finde, wenn ich "Bubbles" spiele und gab ihr auf Nachfrage die Internetadresse, auf der das Spiel zur Verfügung gestellt wurde. Die kürzlich vergangenen Telefonate verliefen sehr seltsam. Meine Mutter und ich sprachen kaum miteinander, jedoch nahm ich am Telefon die gleichen Geräusche wahr, wie diejenigen, die ich meinem PC-Lautsprecher entnahm. Da spielten wir beide tatsächlich "Bubbles", anstatt am Telefon miteinander zu reden. Nachdem so einige wortlose Minuten verstrichen, fragte ich sie mit erhobener Stimme nach ihrem Punktestand. Sie begann zu lachen und gab zu, eine regelrechte Sucht für "Bubbles" entwickelt zu haben.

  • Der Online Browser Game Markt wächst immer noch

    Als die ersten Computerspiele heraus kamen, trafen sie auf ein extrem „hungriges“ Publikum. Sie versprachen Kurzweil in einer Form, die man vorher noch nicht kannte. So mancher Freak hat einen großen Teil seiner Freizeit vor dem C64 oder dem Atari zugebracht. Inzwischen ist die Technik immer weiter gereift und die Browser Spiele eroberten die Herzen der passionierten Zocker. Ein Blick auf die aktuellen Statistiken beweist: Der Online Browser Game Markt wächst immer noch. Sie haben den Vorteil, dass sie keinen Download und auch keine Installation auf dem eigenen Rechner erforderlich machen. Die meisten Exemplare lassen sich von A bis Z kostenlos durchspielen, wäre da nicht das Bestreben vieler Zocker, noch schneller im Spiel vorwärts kommen zu können.

    Diesen Bedarf haben sich die Anbieter der Browsergames zunutze gemacht und so werden in den Gameshops Fähigkeiten und Waffen oder Kenntnisse zum Kauf gegen echtes Geld bereit gehalten. Mit den Spielen kann so ziemlich jedes Interesse bedient werden. Süße Fantasiewelten laden Kids zum Zocken ein und die Erwachsenen können Krieg spielen oder ihre Managerqualitäten unter Beweis stellen. Dass der Markt an Browser Games immer noch wächst, liegt auch nicht zuletzt daran, dass sogar richtig gute Server mittlerweile zu einem sehr günstigen Preis angeboten werden. Dort kann man selbst schon für kleines Geld zum Spieleanbieter avancieren. Und besonders praktisch ist, dass die mobilen Betriebssysteme und auch die Leistungsfähigkeit der Technik einen bei den Browser Games nicht mehr an einen stationären PC oder ein klassisches Notebook zwingen.

  • Zocken mit Schulden

    Also ohne meinen Internetzugang wäre ich völlig aufgeschmissen. Erstens zocke ich gern mal. Zweitens stöbere ich neugierig in vielen Foren herum. Drittens schnattere ich abends stundenlang mit Freunden über den Messenger. Viertens mache ich Online Banking. Fünftens … Ach sparen wir uns das, denn die Liste ließe sich beliebig lang fortsetzen. Bei unserem letzten „Bierklatsch“ im Pub (andere nennen das Kaffeeklatsch und machen es zu Hause) erzählte ein Kumpel, dass er umzieht und ihm sein Provider wegen negativer Schufaeinträge den Neuvertrag für seinen DSL-Anschluss verweigern würde.

    Klar war er darüber super traurig und wir anderen waren erschrocken. Doch ich hatte von einem Kollegen gehört, dass er über eine Website Informationen dazu bekommen hatte, wo man Kredite, Kreditkarten und auch DSL-Anschlüsse mit solchen Knockout-Kriterien bekommen konnte. Sofort schickte ich ihm eine SMS und fragte nach, wo das gewesen war. Schon nach zwei Minuten kam die Antwort: „Quelle: trotz-schufa-eintrag.de“ Stimmt, der Domainname der Seite war eigentlich ganz einfach zu merken gewesen. Ich hab meinem Kumpel die SMS gleich weiter geschickt. Gestern habe ich ihn in der Stadt getroffen. Er kam mir freudestrahlend entgegen gerannt und berichtete, dass er unter der Quelle trotz-schufa-eintrag.de ebenfalls fündig geworden war. Er hatte einen Anbieter gefunden, der bereit war, ihm einen Anschluss zu schalten und das sogar zu besseren Konditionen, als sie ihm von seinem alten Provider vorher geboten worden waren. Und was ist die Moral von der Geschichte? – Mit negativen Einträgen in der Schufa muss man nicht verzweifeln, denn es gibt für jedes Problem eine Lösung. Man muss nur wissen, wo sie zu finden ist.

  • Anmachsprüche Top 5

    Ich weiss, dass ich lange nichts mehr von mir hören lassen habe... :/

    Heute mal was lustiges:
    Anmachsprüche gibt es wie Sand am Meer - da ist es klar, dass man schnell mal daneben greift und sich mit einem Anmachspruch total blamiert. Um dies zu vermeiden, helfen hier die beliebten Top 5 der Sprüche, mit denen man den Traumpartner auf jeden Fall beeindrucken kann.

    Auf Platz 5 gehört der Klassiker "Ich habe meine Telefonnummer verloren, kann ich deine haben?". Dieser Anmachspruch ist jedoch recht plump und mittlerweile sehr oft gehört, sodass er zwar Klassiker, aber kein Highlight im Bereich der Anmachsprüche ist.

    Den vierten Platz belegen die hoffnungslosen Romantiker mit "Glaubst du an Liebe auf den ersten Blick, oder soll ich erneut vorbei gehen?" - Süß, verspielt und fesselnd!

    Mit ein bisschen Kreativität und körperlichem Einsatz landet man schnell auf Platz 3 der coolsten Anmachsprüche. Fix ein Eis in die Hand nehmen, es zerbrechen und mit einem lockeren "Jetzt ist das Eis zwischen uns gebrochen!" glänzen.

    Frauen lieben Humor, also warum sollte Mann nicht probieren, sie mit einem lustigen Anmachspruch à la "Ist dein Vater Terrorist, oder wieso bist du so eine Bombe?" zu überzeugen.

    Wer keine Ahnung von Ironie hat sollte diesen Text nicht lesen... Ups habe ich das jetzt am Ende geschrieben...

    Doch die absolute Nummer 1 bleibt der Individualist, denn der meist verwendete Anmachspruch ist und bleibt "Hey, ich bin der XY und wie geht deine Hose auf?".

  • Die Stromanbieter sind doch alle gleich

    Neulich habe ich mich hingesetzt, um meinen aktuellen Stromverbrauch aufzudröseln und Ausschau nach eventuellen Optimierungsmöglichkeiten Ausschau zu halten. Das Ergebnis war niederschmetternd. Nicht nur mein Stromverbrauch und somit auch meine monatlichen Ausgaben für diesen unsichtbaren Rohstoff sind gestiegen, auch die Veränderungsmöglichkeiten sind eher bescheidener Natur. Ich spiele einfach zu viel, das kostet natürlich Strom ;)

    Ich hatte mich nämlich auf die Suche nach einem neuen Stromanbieter begeben. Immerhin verkaufen mir die Stromanbieter in der Werbung, dass ein Wechsel unkompliziert sei und ich damit garantiert richtig sparen kann. Mir wurden von geschäftigen Internetseiten auch ein paar tolle Angebote unterbreitet. Toll leider nur auf den ersten Blick, denn wenn man einen zweiten wagt, etwas genauer hinschaut und nachliest, merkt man schnell, dass die vermeintliche Ersparnis eigentlich nur ein Lockangebot ist.

    Meist ist der gebotene Preis nur für einen begrenzten Zeitraum festgeschrieben, eine Korrektur nach Oben somit sehr wahrscheinlich. Manchmal wird für dein „Neuanschluss“, der ja eigentlich keiner ist – oder kommt da jemand und zieht mir neue Strippen durch die Wohnung? – ein Obolus berechnet. Und wenn ich mich für eine bestimmte Zeit an den Anbieter binden muss, dann wird es nach meinem Geschmack etwas ungemütlich. Da bleibe ich dann doch lieber bei meinen guten alten Stadtwerken. Auch wenn sie auf den ersten Blick etwas teurer sind, rechnet sich die Treue im Endeffekt doch. Denn hier weiß ich, was ich habe. Einen fairen Preis für eine faire Leistung.

  • Die Keks-Katastrophe

    Bald nun ist Weihnachtszeit - Wie alle Jahre wieder. Die Herstellung unzähliger Backwaren für die Liebsten steht an. Juchhuu! Juchhuu? Ich bin mir noch nicht sicher. Eigentlich würde ich mich nicht als den schlechtesten Bäcker bezeichnen. Ich schaffe es schon, recht ansehnliche Kuchen zu produzieren und auch die Herstellung von Teigen für Wrap, Pizza & Co. ist keine Zauberei für mich. Was mich jedoch jedes Jahr an den Rande der Beherrschung bringt, sind Plätzchen: auf dem Tisch und an den Ausstechförmchen festklebende, kleine, übungsresistente Plätzchen. Kleine böse Kekse, die sich meiner sonstigen Küchenerfahrung komplett entziehen.

    Was hab ich nicht schon alles versucht: Viel Mehl auf den Tisch, die Matte dieser teuren einzigartigen Firma, deren Name mit T beginnt und deren Produkte den Beginn eines verantwortungsvollen, sauberen und langweiligen Hausfrauen- (und natürlich auch Hausmänner-) Daseins einleitet, allerhand absolut gelingsichere Rezepte aus den Weiten des Internets. Das Ergebnis ist das Gleiche. Die Plätzchen kleben an Tisch, Hand, Küchenwerkzeug.

    Vielleicht schwenke ich dieses Jahr um auf Marzipanstollen und Gewürzkuchen.

  • Freundschaft

    Was ist das eigentlich? Was ist eine Freundschaft heute noch Wert? Und wer sind meine Freunde? Die realen, die ich täglich sehe oder mit denen ich telefoniere? Oder zählen auch die dazu, die ich aus dem Internet kenne und die sich dort an meine Fersen gehangen haben.

    Ich tendiere immer zu einer kleinen Anzahl von Menschen, mit denen ich in Freundschaft verbunden bin. Menschen, auf die ich mich im Notfall auch verlassen kann, die auch dann zu mir stehen, wenn mal nicht alles ganz so rund läuft. Denn das macht in meinen Augen eine wahre Freundschaft aus.

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